
Frauenheilpflanzen
Von der ersten Menstruation - über die Wechseljahre
Frauenheilpflanzen für Gesundheit Schönheit Wohlbefinden
Erfahre welche Frauenheilpflanzen du für dich nutzen kannst. Sei es für deine Gesundheit, für deine Schönheit, Wellness, Fitness, Anti-Aging oder einfach zum relaxen. Du findest hier eine Übersicht zu all den Artikeln rund um Frauenthemen, Frauenheilpflanzen, welche auf dieser Website, in diesem Blog vorkommen. gibt viele hilfreiche Heilpflanzen welche dich begleiten in deinem Leben als Frau, durch alle verschiedenen Phasen und in jedem Alter. Hier auf der Seite und im Blog erfährst du mehr dazu.
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Frauenheilpflanzen Saisonal
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Aktuelle Blogartikel zu Frauenthemen+Frauenheilpflanzen
Diese Frauenheilpflanzen wachsen jetzt
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Frauenheilpflanze des Monats
Jeden Monat stelle ich dir unter der Rubrik Frauenheilpflanze des Monats eine bestimmte Heilpflanze genauer vor.
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Frauenheilpflanze des Monats April - Gänseblümchen
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Frauenheilpflanze des Monats Mai - Frauenmantel
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Frauenheilpflanze des Monats Juni - Schafgarbe
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Monatskalender Frauenheilpflanzen
Blogartikel Frauenthemen
Die Blogartikel sind bei den jeweiligen spezifischen Frauenthemen aufgelistet, ausser der Artikel betrifft Frauen jedes Lebensabschnitts.

Pubertät Jugend Menstruation
Schwangerschaft+Geburt
Mutter + Kind
Wechseljahre

Heilpflanzen PMS + Menstruation
Hier gehts um die Themen PMS, Menstruation, und um Probleme die rund um diese Themen entstehen können. Du findest hier links zu entsprechenden Blogartikeln, aber auch zu weiterführenden Seiten.
Wie zu der Seite Menstruation, wo du erfährst was du machen kannst bei zu starker, zu langer Menstruation. Was für Ursache ausbleibende Menstruation haben kann u.a.m.

#Rezept entkrampfender Tee + Wohltuender Wickel gegen schmerzhafte Menstruationskrämpfe
Leidest du auch jedes Mal bei deiner Menstruation an Krämpfen? Dann geht es dir wie vielen Frauen. Mach dir einen Frauenmanteltee und einen Wickel mit Frauenmantel. Die Wärme und die Wirkstoffe im Frauenmantel wirken entspannend.
#Rezept Entspannender Tee +Wickel gegen Menstruationskrämpfe

PMS - Was ist das eigentlich + Was hilft?
Fühlst du dich manchmal schon Tage vor der Menstruation unwohl, gereizt ,wie aufgblasen? Leidest du an Bauchschmerzen, hast du Stimmungsschwankungen? Dann leidest du vielleicht an PMS. 80% aller Frauen sind mehr oder weniger stark von PMS betroffen, doch oft wird es nicht erkannt, da die Symptome vielfältig sind und nicht bei allen gleich früh beginnen. Wenn du wissen willst ob du von PMS betroffen bist, und was dagegn hilft, dann schaue unbedingt hier rein! PMS erkennen und behandeln.
Heilpflanzen Schwangerschaft und Geburt
Du bist schwanger? Und du freust dich auf dein Kind? Sehr schön, ich freue mich mit dir! Hier eine kurze Übersicht um welche Themen es auf der separaten Seite Schwangerschaft+Geburt geht.
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Heilpflanzen Schwangerschaft und Geburt
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Welche Heilpflanzen sind gut für dich
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Heilpflanzen welche du in der ganzen Schwangerschaft nutzten kannst
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Heilpflanzen geordnet nach Themen
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Heilpflanzen für die ersten Monate der Schwangerschaft
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Heilpflanzen für das letzte Drittel der Schwangerschaft
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Heilpflanzen zur Geburtsvorbereitung
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Welche Heilpflanzen solltest du in der Schwangerschaft besser nicht nehmen
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Welche Kräuter solltest du in der Schwangerschaft nicht nehmen
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Rezepte
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Was kannst du tun gegen Schwangerschaftsübelkeit
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Tee gegen Schwangerschaftsübelkeit
2 Gründe warum du deinen Schwangerschaftstee besser selbst individuell herstellst
Welche Heilpflanzen sind gut für Schwangere? Welche Pflanzen solltest du als Schwangere meiden?
Leider sind in den konventionellen Schwangerschaftsteemischungen auch Kräuter die nicht für alle Schwangeren gut sind. Sogar Wehen fördernde, also abortive Kräuter sind teilweise in Schwangerschafts Fertigteemischungen enthalten. Dies kann unter Umständen zu Fehlgeburten führen. Erfahre hier welche Kräuter und Lebensmittel du in der Schwangerschaft meiden solltest. Und welche Kräuter du bedenkenlos als Teemischung zubereiten kannst. Link #Rezept Schwangerschaftstee


Schafgarbenöl hilft gegen Schwangerschaftsstreifen -Cellulite - Juckreiz -Bauchkrämpfe
Das Schafgarbenöl ist gut gegen Schwangerschaftstreifen, bei trockener Haut, rissigen Fersen, aber dank seiner entzündungshemmenden Wirkung auch bei Ekzemen, Akne. Es hilft auch gegen Juckreiz und wirkt anregend bei Cellulite. Du kannst das Schafgarbenöl auch gegen Bauchschmerzen verwenden, massiere dazu das Öl sanft ein, im Uhrzeigersinn und decke den Bauch anschliessend zu, mit einem Tuch und darüber eine Wärmeflasche, so entfaltet es seine Wirkung am Besten.
#Rezept Schafgarbenöl gegen Schwangerschaftstreifen
#Schwangerschaftstee #Heilpflanzen #Frauenheilpflanzen #Schwangerschaft

Mutter und Kind
Hier findest du Artikel und Rezepte für Mutter und Kind.
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Welche Heilpflanzen helfen im Wochenbett -kamille, Kmillosan
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Freiverkäufliche Globuli oder Milchbildungstees haben höchstens eine psychische Wirkung. Viele gängige Kräuter, die in Milchbildungstees eingesetzt werden, gelten sogar als gefährlich für das Baby und die Mutter. Ein milchsteigernder Effekt konnte bei diesen Mitteln bislang nicht nachgewiesen werden.
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Diese Heilpflanzen sind gut zum Stillen fenchel, hopfen
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Bockshornkleesamen (Foenum Graecum) sind zur Steigerung der Milchbildung unter Fachleuten umstritten, da unter ihrer Einnahme in mehreren Fällen schwere allergische Reaktionen dokumentiert worden sind und weil ihre Wirksamkeit wissenschaftlich ebenfalls nicht belegt ist. Es können Kreuzallergien mit Korbblütlern, Erdnüssen und Hülsenfrüchten sowie eine mögliche Anaphylaxie auftreten. Weitere mögliche unerwünschte Wirkungen sind u.a. eine verstärkte Schweißbildung, Durchfall, Körpergeruch wie etwa nach „Ahornsyrup“, gesteigerter Appetit und Unterzuckerung sowie eine Symptomverstärkung bei Asthmatikern. Meistens werden Bockshornkleesamen gut vertragen. Viele Hebammen und Stillberaterinnen vertreten die Ansicht, dass Bockshornkleesamen als ergänzendes Hilfsmittel zur Steigerung der Milchbildung wirksam sind und eingesetzt werden können. Bockshornkleesamen gibt es in verschiedenen Darreichungsformen: als Kapseln, Tee oder Pulver. Als Kapseln werden 1200–2400 mg Bockshornkleesamen am Tag empfohlen. Auch Bockshornkleesamen sollen ihre Wirkung nach 3–4 Tagen entfalten. Nach zwei Wochen können dann die Kapseln weggelassen werden, um zu testen, ob die Milchbildung dadurch abnimmt. Wird keine Änderung bemerkt, können die Kapseln weggelassen, ansonsten können sie weiter genommen werden.
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https://www.still-lexikon.de/steigerung-der-milchbildung-der-theoretische-hintergrund/
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Weitere Pflanzen, denen in der Vergangenheit milchbildungssteigernde Effekte zugeschrieben worden sind, sind u.a. Mariendistel, Benediktenkraut, Ziegenraue, Löwenzahn, Hafer, Hirse, Hopfen, Seetang, Anis, Basilikum, Fenchelsamen, Moringa-Blätter, Brennessel, Melisse, Kümmel, Zitronengras usw. Bei all diesen Pflanzen fehlen solide wissenschaftliche Beweise für einen etwaigen milchsteigernden Effekt. Der Placebo-Effekt könnte die Erklärung für die von manchen Müttern wahrgenommene milchsteigernde Wirkung sein. Auf der anderen Seite wurden in Einzelfällen auch allergische Reaktionen, Übelkeit, Durchfall, Magenkrämpfe, trockener Mund, Erschöpfung usw. als Reaktion auf diese Pflanzenextrakte beschrieben.
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Bockshornklee, Mariendistel, Fenchelsamen, Anis und Löwenzahn.
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https://www.docjones.de/ratgeber/heilpflanzen-schwangerschaft-geburt/heilpflanzen-m-z
Der Frauenmantel, die wichtigste Heilpflanze in der Frauenheilkunde, ist ein einheimisches Rosengewächs (Rosaceae), das in Mittel- und Nordeuropa, Asien und Nordamerika in Gärten, an Wegrändern und auf feuchten Wiesen häufig anzutreffen ist. Ihren deutschen Namen verdankt die Heilpflanze ihrem Blatt (Abb. 1): Das Blatt erinnert in seiner Form an einen Mantel, wie ihn die Frauen im Mittelalter trugen - heute würden wir es Pelerine oder Cape nennen. Die Blattform zeigt den Signaturenkundigen den Bezug zum weiblichen, aufnehmenden Prinzip
Ein spannender Effekt ist die Guttation, die den Grund für den typischen «Tautropfen» im Blatt darstellt. Der Tropfen entsteht allerdings nicht aus Tau, sondern ist eine Pflanzenwasser-Absonderung der Drüsen am Blattrand, die sich dann in der Mitte des Blattes als Tropfen sammelt. Diese Tauperle funkelt wie ein Edelstein in der Sonne und ruht auch dann noch im Frauenmantelblatt, wenn die Sonne den Tau auf den anderen Pflanzen längst getrocknet hat. Dieses Ausschwitzen des Pflanzenwassers wird in der Signaturenlehre als Bezug zum Wasserhaushalt gedeutet. Die Alchemisten schätzten dieses «Himmelswasser» und verwendeten es für ihre Elixiere - der botanische Name «Alchemilla» geht auf diesen Umstand zurück. Der Guttationstropfen wird oft auch als «Bad der Venus» oder «Elfenbad» bezeichnet und wurde in früheren Zeiten als Schönheitsmittel verwendet.
Margrit Madejsky schreibt über A. vulgaris: «Der Frauenmantel ist eine Symbolpflanze für den Mantelschutz und verhilft als solche zu einer besseren Abgrenzung. Das Wesen dieser Pflanze ist es, das Frausein in all seinen Facetten zu erleichtern, die Hormone auszugleichen, die Gebärmutter zu kräftigen und die Leibesfrucht zu bewahren» [2].
Volksheilkundliche Namen sind Muttergotteskraut, Sinau, Sintau, Mutterkraut, Taubecher, Taurose, Tränenschön, Alchemistenkraut, Weiberkittel, Allerfrauenheil, Marienmantel, Venusmantel und viele andere mehr.
Das Kräutlein treibt ein rundes Blatt
Wie keines ringsherum es hat.
Mit zierlich eingekerbtem Rand
ist für den Tau es angespannt,
recht als ein Schälchen hingestellt
in welches Perl auf Perle fällt.
So hebt es auf des Himmels Tau,
der niedersinkt auf Flur und Au,
manch Elflein gegen Morgen kommt,
das dürstet, dem zu trinken frommt,
schöpft aus dem Schüsselchen und spricht:
Ein besseres Labsal gibt es nicht. (Johannes Trojan [1])
Der Frauenmantel mit seinen unscheinbaren Blüten, die für Rosengewächse eher untypisch sind (Abb. 2), gilt seit jeher in der Frauenheilkunde als «Allesheilerin unter den Frauenkräutern». Die Heilpflanze scheint ihre Kräfte nicht für die Blütenbildung, sondern für ihre grosse, innere Heilkraft einzusetzen. In der Schulmedizin ist A. vulgaris aufgrund fehlender klinischer Erfahrungsberichte von der Kommission E nicht für die Gynäkologie vorgesehen. Die Kommission E deklariert für A. vulgaris lediglich leichte unspezifische Durchfallerkrankungen - eine Indikation, die auf die Gerbstoffe, die in Rosengewächsen enthalten sind, zurückzuführen ist
Unabhängig davon wird der Frauenmantel aber bis heute in der naturheilkundlichen Therapie verwendet. So empfahl beispielsweise Kräuterpfarrer Künzle allen Frauen im Wochenbett für 10 Tage und allen schwangeren Frauen täglich Frauenmanteltee, «weil er selbst unter schwierigen Umständen eine leichte Geburt und ein gesundes Kind bringt» [1].
A. vulgaris wirkt auf den gesamten weiblichen Organismus ausgleichend, regulierend, rhythmisierend und schützend (eben wie ein Schutzmantel). Wichtigste Indikationen sind:
- Menstruationsbeschwerden aller Art. Man geht heute davon aus, dass die leicht krampflösende Wirkung auf die gestagene Wirkung zurückzuführen ist (bewährt vor allem in der prophylaktischen Anwendung).
- Gelbkörperschwäche (eine der häufigsten Ursachen bei Unfruchtbarkeit der Frau).
- Zur hormonellen Regulation (Gestagen-artige Wirkung): In der ersten Zyklushälfte Anregung des Eisprungs, Förderung der Hingabefähigkeit und Verbesserung der Empfängnis. In der zweiten Zyklushälfte Regulation der Gelbkörperhormone, Harmonisierung von prämenstruellen Stimmungsschwankungen und Vorbeugung von Menstruationsbeschwerden.
- Prämenstruelles Syndrom.
- Hypermenorrhö.
- Weissfluss.
- Als Adjuvans bei Zysten und Myomen (aufgrund der Regulation des Hormonhaushaltes).
- Geburtsheilkunde: Kräftigt die Gebärmutter vor und nach der Geburt, stärkt das Bindegewebe, beugt Geburtsblutungen und Wochenflussstau vor, beschleunigt die Rückbildung der Gebärmutter, unterstützt die Wundheilung nach der Geburt, fördert die Milchbildung und schützt vor Brustdrüsenentzündungen. In der Erfahrungsheilkunde wird Frauenmantel auch bei Neigung zu Fehlgeburten eingesetzt. Möglicherweise geht dieser Effekt auf die Salicylsäure zurück, die in kleinen Dosen die Durchblutung der Plazenta verbessert.
- Wechseljahrsbeschwerden.
- Kommission E: Unspezifische Durchfallerkrankungen (und leichte Magen-Darm-Katarrhe).
- Äusserliche Anwendung: Zur Wundbehandlung, bei Akne (falls hormonell bedingt, nicht nur äusserlich, sondern auch als orale Gabe), bei Brustentzündungen, für Scheidenspülungen bei Ausfluss, bei mikrobiellen Verschiebungen der Vaginalflora, bei Vaginalmykose, als Gurgelmittel bei Mundschleimhautentzündungen und Angina.
Heute bekannte Inhaltstoffe sind 6-8% Gerbstoffe (Agrimoniin), Bitterstoffe, Phytosterine, Flavonoide, Carotinoide, Chlorophyll, Leukozyanidine sowie wenig ätherisches Öl, Salicylsäure und Kieselsäure.
Gegenanzeigen sind keine bekannt. Als Nebenwirkung kann bei empfindlichen Frauen und übermässigem Teegenuss eine leichte obstipative Wirkung auftreten.
In der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde (TEN) gilt der Frauenmantel als neutral bis warm 1° und trocken 1-2°. Er «optimiert die Säfte», indem er wärmeregulierend, trocknend, adstringierend und stärkend auf die Genitalfunktionen wirkt. Alchemilla reguliert das Sanguisprinzip und kühlt überhitztes Sanguis (vor allem im Unterleib), kräftigt die Sexualorgane (in milder Dosis auch bei Männern) und vermindert die Sekretion der Haut und Schleimhaut («stillt die Flüsse»).
Überschrift 2
Der Frauenmantel
Schafgarbe
Das Wirkprinzip der Schafgarbe ist Harmonisierung.
Die Schafgarbe (Abb. 3) aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), auch Tausendblättchen, Augenbraue der Venus (Supercilium veneris, wegen der Blattform: «millefolium»), Jungfrauenkraut, Achilleskraut, Bauchwehkraut, Frauenkraut, Frauendank und Blutstillkraut genannt, wird neben ihren Einsatzgebieten Leber-Gallen-Trakt, Wundheilung und Herz-Kreislauf-System durch ihr Wirkprinzip der Harmonisierung auch in der Frauenheilkunde eingesetzt, wie der alte Spruch «Schafgarb im Leib tut wohl jedem Weib» besagt. Schafgarbe wirkt spasmolytisch, keimhemmend, menstruationsblutungsregulierend, blutreinigend und entzündungshemmend. Sie fördert eine zu geringe und hemmt eine zu starke Menstruationsblutung, durchwärmt die Beckenorgane und lindert Menstruationskrämpfe. Sitzbäder mit Schafgarbenkraut (Millefolii herba) bewähren sich bei Menstruationsbeschwerden und bei durch Antibiotika und fungizide Mittel geschädigter Vaginalflora (Kasten 2).
Die Schafgarbe ist in der Frauenheilkunde ein Spezifikum bei hellroten Menstruationsblutungen, klimakterischen Blutungen, funktionellen Gebärmutterblutungen und Blutungen von Spiralträgerinnen.
Inhaltstoffe sind ätherisches Öl (mit Proazulen, 1,8-Cineol), Bitterstoffe, Caffeoylchinasäure, Gerbstoffe und Flavonoide.
In der TEN wird A. millefolium als säfteoptimierend (kochungsfördernd, wärmend, tonisierend, verdünnend, Verminderung zäher Feuchtigkeit), als säftebewegend (venentonisierend, blutzirkulationsanregend) und säfteableitend (übermässige Gelbgalle und gelbgallige Schärfen) beschrieben.
Ihr Name «Achillea» geht auf die griechische Mythologie zurück: Achilles soll von Cheiron, dem heilkundigen Zentaur, mit Schafgarbenkraut behandelt worden sein.
Stinkender Storchenschnabel
G. robertianum, auch Ruprechtskraut, Stinkender Ruprecht, Kindsmacher, Gottesgnadenkraut, Himmelsbrot oder Kopfwehblüemli genannt, ist eine ein- bis zweijährige, krautige Pflanze aus der Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae), die in Europa, Asien und Nordamerika in Wäldern, an Mauern und Wiesenrändern sowie auf Schutthaufen heimisch ist. G. robertianum ist in der Naturheilkunde seit jeher als Förderin der Empfängnisbereitschaft bekannt («Kindsmacher»). Neben der wundheilenden, immunsteigernden und lymphflussfördernden Eigenschaften erleichtert die Heilpflanze die Empfängnis bei ungewollter Kinderlosigkeit der Frau. Ihr Name «Storchenschnabel» bezieht sich auf die Form der geschlossenen Blütenköpfe, die wie ein Storchenkopf mit Schnabel aussehen (Abb. 4). Der eigentümliche Geruch des Stinkenden Storchenschnabels erinnert an menschlichen Schweiss und enthält Sexualhormon-ähnliche Stoffe.
Der Storchenschnabel wird zur Verbesserung der Empfängnisbereitschaft eingesetzt.
Man vermutet heute, dass die entgiftende Wirkung von G. robertianum Grund für die Verbesserung der Empfängnisbereitschaft ist. In der TEN stehen die säfteoptimierenden (wärmenden, feuchtigkeitszerteilenden) und säftebewegenden (Feuchtigkeit, Lymphflüssigkeit) Wirkungen im Vordergrund. Roger Kalbermatten beschreibt das Wirkprinzip des Storchenschnabels mit «Ziehen, Reinigen, Entgiften, Lymphe, Lösen von Schockzuständen» [6]. Diese Entgiftung bezieht sich sowohl auf stoffliche Aspekte wie Stoffwechselendprodukte, Schwermetalle und andere Noxen als auch auf energetische Aspekte, wie man ihnen bei der Überwindung seelischer Traumata begegnet.
Inhaltstoffe sind Gerbstoffe, Flavonoide, ätherische Öle und Bitterstoffe.
Himbeere. Himbeerblätter kräftigen die Gebärmutter.Die Himbeerknospe ist das Frauenmittel der Gemmotherapie.
Wer kennt ihn nicht, den Himbeerstrauch mit seinen wohlschmeckenden Beeren, der in unserer Klimazone weit verbreitet ist - sowohl kultiviert in den Gärten als auch wildwachsend in unseren Wäldern. Wie der Frauenmantel gehört auch die Himbeere zu den Rosengewächsen (Rosaceae). Der Himbeerstrauch schenkt uns nicht nur seine Beeren, sondern mit seinen Blättern auch eine wichtige Heilpflanze in der traditionellen Frauenheilkunde (Abb. 5)
Auch die Knospe (Abb. 6) wird in der Frauenheilkunde verwendet; idealerweise als Gemmomazerat (Glycerin-Alkohol-Auszug). Das Gemmomazerat der Himbeerknospe ist (ähnlich wie der Frauenmantel in der klassischen Phytotherapie) die wichtigste Frauenknospe der Gemmotherapie. Inhaltstoffe sind Gerbstoffe, Harze, Flavonoide, Polysaccharide, organische Säuren, die Vitamine C, B1, B2 und D, Beta-Carotin, Fragrin und Enzyme. Es wirkt regulierend auf die Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse der Frau und entkrampft den Uterus. Bewährte Einsatzgebiete sind:
- Progesteron-Mangel.
- Als Östrogenstimulans bei Östrogenmangel.
- Verspätete Menarche.
- Dysmenorrhö, Hypermenorrhö, Amenorrhö, Zwischenblutungen.
- Prämenstruelles Syndrom.
- Verfrühte Menopause, klimakterische und postmenopausale Beschwerden.
- Libidoschwäche der Frau.
- Entzündungen der weiblichen Genitalien.
- Psychische Befindlichkeitsstörungen, die mit dem Menstruationszyklus zusammenhängen.

#Rezept Rückbildungstee nach Schwangerschaft
Das Kind ist endlich da, die Geburt vorüber, hoffentlich alles gut. Nun fragst du dich, wie du wieder in Form kommst, wie du deinen Körper dabei unterstützen kannst? Mit diesem Tee -Rezept aus Heilkräutern gelingt dir das. Link Rezept

Wechseljahre und die Zeit danach
Hier gehts um die Themen Wechseljahre, Wechseljahrsbeschwerden und was hilft. Darum wie wir heute älter werden, immer noch aktiv sind, um Gesundheit und Lebensfreude . Aber auch immer noch Schönheit, einfach ums ganz normale Leben. Gedanken, Rezepte, Gedankenaustausch.
Menopause - Was denn für eine Pause?
Hier gehts um die Heilpflanzen welche dir die Wechseljahre erleichtern können.Allerdings kommt es darauf an in welcher Phase des Wechsels du dich gerade befindest, je nachdem sind andere Heilpflanzen angebracht. Dieser Wechsel erstreckt sich ja über Jahre, weshalb es ja Wechseljahre heisst. Ich finde diesen Ausdruck auch viel besser, als das neumodische Menopause. Denn was bitte, hat das mit einer Pause zu tun? Die Menstruation verabschiedet sich, jedenfalls definitiv in der Endphase. Die Zeit der Fruchtbarkeit ist vorbei. Nun kann sich Frau definitiv um andere Dinge kümmern. Zum Beispiel um sich selbst, und darum wie sie ihren neuen Lebensabschnitt gestalten will. Denn vom Leben, der Lebenslust und Lebensfreude verabschieden wir uns natürlich noch lange nicht! Und so wichtig wie die Phase der Fruchtbarkeit ist, so definiere ich mich als Frau jedenfalls nicht nur über meine Gebärfähigkeit. Diese ist einfach ein Teil eines Frauenlebens.
Wechseljahre- wie geht der Wechsel vor sich?
Es gibt 3 Phasen in denen dein Körper sich umstellt. Sie können von Frau zu Frau unterschiedlich lange sein. Überhaupt ist der ganze Umänderungsprozess sehr individuell. Manche Frauen sind schneller durch den Wechsel durch, beinanderen dauert es länger. Auch die Symptome sind nicht für alle gleich. Nebst dem körperlichen Prozess spielt auch der psychische eine Rolle.
Der psychische Aspekt der Wechseljahre
Die Wechseljahre sind ein einschneidendes Erlebnis für jede Frau, sie gehen weit über die körperliche Veränderung hinaus. Es ist der Eintritt in eine neue Lebensphase. Dies kann viele Gedanken, auch Unsicherheit und Ängste mit sich bringen. Vor allem aber bringt es eine Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen mit sich. Wie willst du deinen dritten Lebensabschnitt gestalten? Was hättest du schon lange gerne getan in deinem Leben,und hattest keine Zeit dafür? Wäre jetzt eine Möglichkeit dafür dich neu zu orientieren, in eine neue Richtung zu gehen?
Aber auch Fragen des Selbstbildes, der Selbstliebe tauchen auf. Gefällst du dir, so wie du bist? So wie du aussiehst? Hast du Angst vor dem Alter, Angst davor nicht mehr schön genug, nicht mehr fit genug zu sein? Was ist dein Wohlfühlgewicht?
Wie möchtest du leben? Weiter wie bisher, oder lieber einen Kurswechsel einschalten? Traust du dir das zu? Was traust du dir noch zu?
Verstehe, es gibt einen Wandel, du wandelst dich. Sieh es auch als eine Chance. Gerade dieser Lebensabschnitt birgt so viele Möglichkeiten. Und höchstwahrscheinlich wirst du, wenn du durch diesen Prozess hindurch bist, gefestigter in dir selbst sein.
Wechseljahre - Die gute Nachricht ist - wenn du da durch bist wirst du gefestigter in dir selbst sein!
Ja, es gibt eine Zeit des Auf und Ab, sowohl körperlich wie emotional. Das kann anstrengend sein. Sozusagen eine zweite Pubertät, vielleicht kennst du das. Deine Hormone sind wieder einmal aus der Balance geraten, müssen eine neue Balance finden. Lass uns nun anschauen welche Heilpflanzen dich unterstützen möglichst gut durch diese Zeit zu kommen. Ich habe sie nach den 3 Phasen des Wechsels geordnet.
Frauenheilpflanzen gegen Wechseljahrsbeschwerden
Allgemein
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Traubensilberkerze
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Rotklee
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Yams
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Mönchspfeffer
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Johanniskraut
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Schafgarbe
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Frauenmantel
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Ringelblume
Wechseljahre Phase 1 - der Wandlungsprozess beginnt
Der Wandlungsprozess der Wechseljahre beginnt mit der körperlichen Umstellung der Hormone. wie genau?


